Agentur für Marketing München

SO FINDEST DU FÜR DEINE BUSINESS-IDEE DEINEN PLATZ AM MARKT

SORTIERE DEIN FRAGEN-KARUSSELL IM KOPF

In dem Moment, in dem Du beschließt, Deine Idee und Leidenschaft in ein Business umzuwandeln, beginnt das Karussell von Fragen in Deinem Kopf. Denn Du willst sichtbar werden. Und Du weißt, das Angebot um Dich herum ist groß. Und Du musst darin Deine Nische finden! Aber nur wie!?

Heute erzähle ich Dir, wie Du für Dein Business Deinen Platz am Markt findest und welche Fragen Dir dabei helfen, Dein Chaos im Kopf zu sortieren.

Als das Karussell in meinem Kopf begann.

Als das Karussell bei mir im Kopf begann, ging es darum, meine Website auf die Beine zu stellen. Zuvor hatte ich den Businessplan und meine Positionierung geschrieben und war mir sicher, ich weiß wer ich bin und was ich anbieten will und werde. Ich bin ja schließlich vom Fach und habe nicht das erste Mal ein Positionierungspapier geschrieben.

Und dann saß ich da, lag nachts wach, war tagsüber ungeduldig, gedanklich abwesend, gereizt gegenüber den Kindern und meinem Umfeld.  Die vielen Gedanken und Ideen haben mich völlig gelähmt.

Ich drehte mich ständig im Kreis und kam zu keinem Punkt. Wie strukturiere ich nun meine Website? Was biete ich an und was davon stelle ich in’s Schaufenster? Was biete ich überhaupt an? Wie strukturiere ich meine Produkte? Was sollen sie überhaupt beinhalten und was lasse ich weg?

An manchen Tagen hat mich das „Nicht-Voran-Kommen“ völlig zur Verzweiflung gebracht und ich habe mich ernsthaft gefragt, ob ich überhaupt kann, was ich anbiete – nämlich Markenberatung und Positionierungsprozesse – wenn ich es nun nicht mal selbst hinbekomme. Ich arbeitete gefühlt Tag und Nacht und kam nicht so richtig voran.

Entscheide Dich!

Es ist wirklich nicht banal, sein Business auf den Punkt zu bekommen. Im Gegenteil. Unter all den vielen Angeboten Dein Business von all den anderen abzuheben, ist ein intensiver Prozess und durchaus eine Herausforderung, die mit einer Persönlichkeitsentwicklung einhergeht (das übersehen viele!). Denn natürlich gibt es Dein Fachgebiet, in dem Du Dich bewegst, nicht nur einmal. Und Deine Ausbildung und Expertise ist im Zweifel auch nicht einzigartig. Nur Du alleine bist nämlich einzigartig.

Aber gerade am Anfang siehst Du den Wald vor lauter Bäumen nicht und traust Dich nicht, Dich aus all Deinen möglichen Angeboten für Eins zu entscheiden und es auf den Punkt zu bringen und damit voll und ganz zu Dir zu stehen, es mit Dir und Deiner Persönlichkeit ganz fest zu verbinden, damit es einzigartig wird. Denn Du hast ja so viel zu bieten. Warum solltest Du Dich also entscheiden. Denn was ist, wenn genau das dann doch nicht relevant ist?

Warum solltest Du also nicht einfach alles anbieten?

  • Weil Du nicht in allem genau die gleiche Expertise aufweisen kannst.
  • Und weil Deine Kunden am Ende nicht erkennen, wofür Du stehst und warum sie bei Dir kaufen sollen.

Darum müssen Entscheidungen her.

Wie sortierst Du nun all die Ideen in Deinem Kopf?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Du Dich sortieren und Dich so am Markt perfekt in eine Nische setzen kannst, um es Dir dort gemütlich zu machen.

Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Produktstruktur
  • Zielgruppe
  • Spezialisierungen
  • Patente
  • einzigartig entwickelte Methoden
  • Vielfalt

Ein weiterer Punkt wäre der Preis. Über den Preis solltest Du Dich meiner Meinung nach auf keinen Fall positionieren. Ein Preiskampf ist etwas für die ganz Großen mit richtig viel Werbebudget (“Geiz ist geil” und so…). Um genau dem auszuweichen, findest Du Deine Nische.

Welche der anderen Aspekte auf Dich zutreffen, das gilt es für Dich ganz individuell herauszufinden. Am Ende geht es nur darum,  Deinem potentiellen Kunden klar zu machen, wofür Du stehst und ihm das mit Deiner Botschaft näherzubringen.

Fragen, die Dir dabei helfen:

  • Was kann ich wirklich von allem am besten? Was mache ich davon am Liebsten.
  • Was vereint meine Vielfalt? Finde ich einen Überbegriff dafür? Oder sollte ich doch lieber einen speziellen Fokus setzen. Merke: Vielfalt kann auch eine Nische sein!
  • Wofür tue ich das? Was möchte ich wirklich bewegen und bewirken (zB für die Nachwelt)?
  • Welches Ziel verfolge ich für mich und andere damit?
  • Wo liegen die Schmerzpunkte meiner Kunden?
  • Und welche einzigartige Lösung würde sie aufatmen lassen?
  • Wo komme ich dabei genau mit welchem Angebot ins Spiel?
  • Was ist das Endergebnis, das mein Angebot bewirkt?
  • Wen konnte ich in der Vergangenheit immer unterstürzen? Was konnte ich damit bewirken?
  • In welchen Bereichen bin ich gefragt – unter Kollegen wie in meinem Freundeskreis.
  • Wo ist meine Zielgruppe zu finden? Es gilt, die alltäglichen Touchpoints herauszufinden.
  • Welche Kommunikationswege nutzt meine Zielgruppe? Was tut sie den ganzen Tag? Was liest sie, konsumiert sie?
  • Wie und wo erreiche ich sie emotional?
  • Und aus meiner Sicht DIE Frage aller Fragen: Was verkörpere ICH voll und ganz und wirke so in jeder Situation authentisch?

Sortieren & Ausmisten.

Nur die Antworten, die den obigen Fragen standhalten, schaffen es in die nächste Runde.

Auch ich habe erst geschafft, mein Karussell im Kopf anzuhalten, nachdem ich mich nochmals ernsthaft hingesetzt habe und begonnen habe auszusortieren, meine Fähigkeiten und Erfahrungen in Verbindung mit meinen Fähigkeiten zu setzen und mich zu fragen – was will und kann ich wirklich? Und ich habe mir einen Blick von außen geholt. Das war dann der finale Booster.

Am Ende stand im Kern nämlich tatsächlich alles schon in meinem Businessplan –  in meiner emotionalen und strategischen Positionierung. Nur erstens hat sich vieles  im Alltag verwurschtelt und zweitens wollte ich in meinem Portfolio einfach viel zu viel anbieten und konnte so nicht klar kommunizieren.

Das heißt, auch wenn Du an der ein oder anderen Stelle schon gut aufgestellt bist, kann es immer noch an einer anderen Stelle haken. Und dann hilft alles nichts, Du siehst es selbst nicht. Und wie Du siehst, auch einer Markenberaterin geht es so. Und bei jedem neuen Kommunikationsweg, den ich in meiner Kommunikation und Sichtbarkeit hinzufüge, stelle ich mich diesem Prozess immer und immer wieder von Neuem.

Der Faktor Zeit.

Am Ende brauchst du nicht Markenberaterin sein, um zu wissen, wie Du für Dich Deine Entscheidungen finden kannst. Denn sei ehrlich, so wirklich neu ist das alles nicht, was ich hier schreibe. Du weißt genauso gut wie ich, dass auch Du Dich um DEINE POSITIONIERUNG, um die Klarheit in den oben genannten Fragen, kümmern solltest, um aus Deinem Karussell rauszukommen.

Du nimmst Dir nur nicht die Zeit dafür, findest im Alltag nicht die Ruhe oder hast vielleicht auch noch nicht den richtigen Buddy gefunden, mit dem Du es wagst, Dich auszutauschen und Deine Positionierung endlich ernsthaft anzugehen und sie auf den Punkt zu bekommen. Denn meine Erfahrung zeigt – es ist meist schon alles da.

Deine Zeit ist jetzt!

Fang mit Deiner (Neu)Positionierung an. Stoße Deinen Änderungsprozess jetzt an, hin zu einem sichtbar(er)en Business. Räum alles aus Deinem Schrank und räume nur noch Deine Lieblingsteile zurück. Sind die Teile wirklich das, was Dich glücklich macht? (So ein bisschen Marie Kondo hat noch keinem Business geschadet ;o) Und dann findest Du auch Deine Botschaft mit dem passenden Content dazu – und damit immer mehr die Sicherheit, wie Du wann und zu welchem Anlass Du welches “Kleidungsstück” ausführen kannst.

Dein Sichtbarkeits-Ziel.

Schreib Dir auf, welche Sichtbarkeitsziele Du hast und was Du für Deine Zielerreichung brauchst. Fang’ gleich damit an, etwas dafür in die Wege zu leiten. Tätige zB einen Anruf, vereinbare einen Termin, schreib eine Mail, buche einen Kurs, mach Dir eine Notiz im Kalender, bestelle Dir ein Buch…. und schon bist Du wieder einen Schritt sichtbarer! Für Dich und andere!

  • Schau also nach vorn, was Du erreichen willst.
  • Schau nach hinten, was gut war, was Du beibehalten möchtest.
  • Schau dahin, wo Du sein möchtest.

Ich fasse zusammen:

  1. Wenn Du Dich nicht selbst positionierst und Dir Deine Nische suchst, wirst Du positionierst. Und das findest am Ende immer über Preiskampf, Marketingbudget und großen Streuverlust statt.
  2. Denke immer in Problem – Beitrag – Wirkung, wenn Du wirklich für Deine Kunden da sein willst.
  3. Wie ist es dazu gekommen, dass Du Dich selbständig gemacht hast? Warum hast Du genau die Skills und Expertise, die Dich zur Marke machen? Warum traust Du Dir das zu? Und wofür tust Du das alles?
  4. Deine Skills und Fachkompetenzen sind das Eine. Das Andere ist Deine Geschichte, Deine Gründungsgeschichte, Dein Lebenslauf und Dein Blick in die Zukunft.
  5. Finde also die Motivation in Dir, die Deine Kunden motiviert, bei Dir zu kaufen!
  6. Mach Dir bewusst: Deine Geschichte ist relevant für Dich, für Dein Storytelling, Deine Motivation – schlussendlich Deinen Weg, auf den Du irgendwann mal zurückblickst.
  7. Deine Geschichte ist wichtig für Deine Kunden, für ihre finale Kaufentscheidung, für die Verbindung zu Dir. Denn sie macht Dich für Deine Kunden besonders.

In diesem Sinne – SEI EIN ORIGINAL & MACH DICH SICHTBAR!

Und wenn Du Dir jetzt denkst, oh mein Gott, das schaffe ich nicht alleine, lass uns reden. Dann bist Du gleich einen Schritt weiter. Hier geht es zum kostenlosen Strategiegespräch.

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