Leichter verkaufen mit deinem „Original“ – Der Mimicry-Effekt in der Markenbildung
Wie du durch psychologische Spiegelung tiefes Vertrauen bei deiner Zielgruppe aufbaust und welche Rolle dein Original dabei spielt.
Liebes Original,
hast du dich schon mal gefragt, warum du dich bei manchen Marken sofort „zuhause“ fühlst und bei andern nicht? Warum üben manche Marken eine fast magische Anziehungskraft auf uns aus? Die Antwort liegt tief in unserem Gehirn verankert. Im Kern deines Markenhauses steht deine Zielgruppe. – und damit sie sich dort wirklich gesehen fühlt, kannst du dir den psychologischen Mimicry-Effekt zunutze machen. Denn in meinem Markenhaus Prinzip ist die Verbindung zwischen dir und deiner Zielgruppe das Fundament deiner Markenidentität.
Laut Psychology of Marketing neigen wir dazu, unbewusst Menschen nachzuahmen, zu denen wir einen Bezug haben oder die wir bewundern – wir wollen so sein wie das Gegenüber. Wenn deine Zielgruppe sich in deinem Markenauftritt und deiner Kommunikation gespiegelt fühlt, entsteht Vertrauen – die wichtigste Währung im Online-Business.
Hier sind drei Wege, wie du den Mimicry-Effekt ab sofort in deiner Kommunikation für dich nutzen kannst, damit du nicht mehr mit Druck, sondern leichter verkaufst.
In diesem Sinne: DENKE ALS MARKE. LEBE ALS ORIGINAL
Deine
Monika I Die Markenfrau
Warum dein „Original“ der stärkste Spiegel für deine Zielgruppe ist.
Als Personenmarke bist du weit mehr als eine Dienstleisterin. Du bist die Hausherrin und die Seele deines Markenhauses – und damit das lebende Beispiel für die Transformation, die du verkaufst. Hier greift der Mimicry-Effekt besonders tief: Deine Wunschkundinnen spiegeln sich in deiner Geschichte, deiner Mission und deinen Werten.
In meiner Arbeit mit hunderten Personenmarken hat sich ein Fakt immer wieder bestätigt: Du warst selbst einmal deine beste Kundin. Dein früherer Leidensweg – der Frust, die Zweifel, die Suche nach der Lösung – ist genau das, was deine Zielgruppe gerade durchmacht. Wenn du zeigst, wo du herkommst, fühlen sich deine Interessentinnen sofort verstanden. Deine Haltung wirkt wie ein Magnet: Wer echt ist, lädt zum Nachahmen ein. Das nennt man den Spiegel oder Mimicy-Effekt.
3 Wege, wie du den Mimicry-Effekt sofort für dich nutzt
1. Lebe dein eigenes „Original – Der Mimicry-Effekt als Vertrauens-Turbo
Echtheit ist kein nettes Extra, sondern ein massiver wirtschaftlicher Hebel. Verstecke dich nicht hinter einer sterilen Experten-Fassade. Wenn du dein echtes „Original“ mit all deinen Ecken, Kanten und überwundenen Hürden zeigst, senkst du deine Kosten für die Kundenakquise drastisch. Warum? Weil Vertrauen normalerweise teuer erkauft oder langwierig aufgebaut werden muss. Durch deine „Echtheit“ entsteht dieses Vertrauen sofort.
Du verkaufst nicht nur Wissen, sondern den Speed-Pass. Weil du den Weg bereits gegangen bist, kaufst du deiner Kundin Zeit. Dein Original ist der Beweis, dass es funktioniert. Wenn deine Zielgruppe sieht, dass du „eine von ihnen“ bist (nur ein paar Schritte voraus), wird dein Angebot zur logischen Konsequenz für ihren eigenen Erfolg.
Best Practice – Dein Wert ist nicht dein Wissen allein.
Erfolgreiche Mentorinnen, Beraterinnen, Coaches verkaufen eine Haltung, einen Lifestyle und eine Transformation. Wenn deine Follower sehen, wie du deine Transformation und deine Werte (z.B. Freiheit oder Fokus) wirklich lebst, übertragen sie diesen Wunsch-Zustand im Kopf automatisch für sich selbst.
Verstärke dieses Gefühl durch Testimonials und Kundenfeedbacks. Das ist nicht nur für die KI relevant. Wenn Interessentinnen sehen, dass Menschen „wie sie“ bei dir Erfolg haben, durchlaufen sie den Kauf im Kopf bereits unbewusst und sind schneller bereit, bei dir zu kaufen.
Das ist deine potentielle Kund:in heute. Und: Das bist du vor geraumer Zeit. Das bist du vielleicht auch heute noch manchmal. Aber heute hast du deine Erfahrung und Instrumente, mit denen du schneller wieder deinen Weg findest. Und das ist das, was deine Kund:innen von dir wollen – sie wollen dorthin, wo du jetzt stehst – und ihren Leidensweg mit dir beenden.
2. Spiegle die Sprache deiner Zielgruppe für eine starke Markenbildung
Nichts schafft schneller Vertrauen als Vertrautheit. Sprache ist Verbindung und macht dich einer Gruppe zugehörig. Wenn du so sprichst wie deine Kundinnen, nehmen sie deine Botschaft ohne Widerstand auf.
Werde zur Detektivin. Durchforste Rezensionen, Foren und transkribiere Kundengespräche. Nutze deren exakte Phrasen. Wenn sie deine Texte lesen, soll es sich für sie anfühlen, als würde eine gute Freundin schreiben, keine anonyme Marke.
Zwei Beispiele für sprachliche Spiegelung:
- Die Mentorin für kreative Solopreneure: Statt von „Maximierung der Synergieeffekte“ zu sprechen, sagst du: „Endlich wieder Luft zum Atmen im Projekt-Chaos.“ Du nutzt Worte wie „Herzensprojekt“ oder „kreativer Flow“, weil deine Kundinnen genau so denken.
- Der Coach für High-Performance-Teams in Unternehmen: Hier nutzt du Begriffe wie „KPI-Fokus“, „Ownership“ oder „Skalierung“. Wenn du hier von „Bauchgefühl“ sprechen würdest, würde der Mimicry-Effekt scheitern, weil die Zielgruppe sich nicht gespiegelt fühlt.
3. Mimicry-Effekt im direkten Kontakt: Die Geheimwaffe im Sales-Call
In der direkten Kommunikation ist Mimicry eine echte Geheimwaffe für deine Abschlussquote. Laut Maddux-Forschung steigert das subtile Nachahmen des Gegenübers in Verhandlungen die Erfolgsquote massiv – völlig unbewusst.
- Match the Energy: Passe dich im Call sanft an. Spiegle den Tonfall, die Energie und die Körperhaltung deines Gegenübers.
- Wiederholung wirkt: Wiederhole wichtige Schlüsselsätze deiner potenziellen Kundin. Wenn sie hört, wie du ihre eigenen Worte benutzt, fühlt sie sich tief gesehen.
Dieses Gefühl der Verbundenheit öffnet Türen (und Portemonnaies) ganz ohne harten Verkaufsdruck. Wenn sie sich gehört fühlt, öffnet sich nicht nur ihr Herz, sondern auch ihr Portemonnaie.
Fazit: Markenbildung ist Beziehungsarbeit
In der KI-Ära war es noch nie so einfach – und gleichzeitig so wichtig – wirklich echt zu sein 😅. Der Mimicry-Effekt hilft dir dabei, dein „Original“ als stärksten Verkaufshebel zu nutzen. Markenbildung bedeutet, eine Brücke von dir zu deiner Zielgruppe zu bauen. Wenn deine Kommunikation zum Spiegel für deine Kundinnen wird, wird dein Markenaufbau leicht und dein Angebot zur logischen Konsequenz für ihre Abkürzung.
Welchen dieser drei Wege wirst du heute in deiner Kommunikation umsetzen? Tagge mich gerne in deinen Posts und zeig mir dein Original!
FAQ: Häufige Fragen zum Mimicry-Effekt & Markenaufbau
Muss ich meine Kundinnen im Gespräch eins zu eins nachahmen?
Nein, bitte nicht! Der Mimicry-Effekt funktioniert nur, wenn er subtil und natürlich ist. Es geht nicht um „Nachäffen“, sondern um das Matching. Wenn dein Gegenüber ruhig und bedacht spricht, solltest du nicht mit hyperaktiver Energie antworten. Spiegle die Energie und nutze ihre Schlüsselbegriffe – das reicht völlig aus, um eine tiefe Verbindung zu schaffen.
Verliere ich nicht meine eigene Persönlichkeit, wenn ich mich anpasse?
Ganz im Gegenteil. Deine Persönlichkeit ist dein „Original“. Der Mimicry-Effekt sorgt lediglich dafür, dass deine Botschaft barrierefrei bei deiner Zielgruppe ankommt. Stell dir vor, du sprichst die gleiche Sprache wie deine Kundinnen – das macht dich nicht weniger einzigartig, sondern nur besser verständlich.
Funktioniert der Mimicry-Effekt auch im reinen Online-Marketing ohne Videocall?
Ja, absolut. In deinem Blog, deinen Newslettern und auf Social Media nutzt du den Effekt durch Storytelling. Wenn du von Hürden erzählst, die deine Kundinnen gerade selbst erleben, fühlen sie sich gespiegelt. Dein Content wird zum Beweis, dass du ihren Weg kennst und die Abkürzung für sie bereithältst.
Wie finde ich heraus, welche Sprache meine Wunschkundinnen wirklich sprechen?
Werde zur „Detektivin“ in deiner eigenen Community. Lies dir Kommentare unter deinen Posts durch, schau in Facebook-Gruppen deiner Nische oder nutze die exakten Worte aus deinen letzten Verkaufsgesprächen. Wenn du die Sorgen und Wünsche deiner Kundinnen mit ihren Worten beschreibst, tritt der Spiegel-Effekt sofort ein.
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Monika Frauendorfer
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